CDU Kreisverband Fulda

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Besuch des Vereins „Miteinander-FĂŒreinander“ Oberes Fuldatal e.V. in Weyhers

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Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Alter als Chance begreifen - Politik mit Ă€lteren Menschen gestalten“ waren die Mitglieder der Senioren-Union GĂ€ste bei „Miteinander-FĂŒreinander“ in den neuen RĂ€umlichkeiten des Vereins in Weyhers, um sich ĂŒber Ziele und Angebote der Organisation zu informieren.

 

Die BĂŒrgermeisterin der Gemeinde Ebersburg, Frau Brigitte Kram, hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und erlĂ€uterte, wie zu dem FunktionsgebĂ€ude, die „Alte Post“, eine GrĂŒnanlage zur Verbesserung der WohnqualitĂ€t fĂŒr die Bewohner des nachbarlichen Bruder-Konrad-Heims, besonders  als Therapie- und Sinnesgarten fĂŒr demenzkranke Menschen, erworben wurde. Frau Kram erklĂ€rte das Ziel des Vereins, die Senioren- und Generationenarbeit durch Koordination und Vernetzung aller Akteure im ehrenamtlichen sowie professionellen Bereich zu fördern. Gerade Zuwanderung und demographischer Wandel, stellten fĂŒr die Gesellschaft im lĂ€ndlichen Raum eine große Herausforderung dar. Den  Verein „Miteinander-FĂŒreinander“ ins obere Fuldatal anzusiedeln, hĂ€lt sie fĂŒr   einen „GlĂŒcksgriff der besonderen Art“.

 

Der 1. Vorsitzende des Vereins, Dr. Hans Unbehauen, und seine Vorstandskolleginnen erlĂ€uterten das weit gefĂ€cherte Angebot der Hilfen fĂŒr Ă€ltere Menschen, ihr Leben im Alter zu gestalten. Der „Baustein“, bei Ă€lteren Menschen das GefĂŒhl zu vermitteln, „wir sind im Alter noch etwas wert“, fand bei den Teilnehmern große Beachtung. Fasziniert waren sie  ebenfalls von der Herkulesaufgabe „Alltags- und Demenzbegleitung“, die von den ehrenamtlichen Helfern besonderes psychologisches EinfĂŒhlungsvermögen abverlangten. Dazu erklĂ€rte Frau Marita JĂ€ger aus der Kreisverwaltung, dass die ehrenamtlichen Begleiter in Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Schwerpunkt „Alter und seine  Erkrankungen“ fachlich geschult und weitergebildet wĂŒrden. Wesentlich sei, dass diese angebotene Dienstleistung dadurch von allen Kassen anerkannt wĂŒrden.

 

Nach einem Rundgang durch das Haus, den Therapie- und Sinnesgarten und den neuangelegten Nutzgarten, bedankt sich der Vorsitzende der Kreissenioren-Union , Dr. Norbert Herr, fĂŒr die Informationen und lobte die Initiative, als einen Schritt in die richtige Richtung, der fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum ĂŒber die Gemeinden Ebersburg, Gersfeld und Ehrenberg hinaus wegweisend sei.

Er verwies darauf, dass die Senioren-Union, das jetzt auf den Weg gebrachte Gesetz, zur Verbesserung der Hospiz- und der Palliativversorgung begrĂŒĂŸt, insbesondere die Absicht, eine allgemeine ambulante Palliativversorgung zu etablieren und flĂ€chendeckend auszubauen. Damit sei eine langjĂ€hrige Forderung aus der Ă€lteren Generation vollzogen. „Wir treten als Senioren-Union seit Beginn der Diskussion fĂŒr ein strafrechtliches Verbot geschĂ€ftsmĂ€ĂŸiger Hilfe zum Suizid durch Vereine oder Einzelpersonen ein, fordern gleichzeitig aber einen konsequenten Ausbau der Palliativmedizin, so Dr. Herr“.

Auch im lÀndlichen Raum gelte es Pflegeeinrichtungen, Palliativversorgung und Hospizarbeit gezielt weiter zu entwickeln und fördern.

 
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